Wie bereits ange­kün­digt wei­tet der Hos­piz­ver­ein Lands­hut e.V. sei­ne  Sprech­stun­den zur The­ma­tik Voll­macht, Betreu­ungs- Pati­en­ten­ver­fü­gung, auch auf den gesam­ten Land­kreis aus. Jeden ers­ten Mon­tag im Monat fin­det nun im Rat­haus in Wörth ab 10:00 Uhr die Mög­lich­keit zur Bera­tung statt. Die­se Sprech­stun­de, zu der vor­ab eine tel. Anmel­dung (0871/66635) nötig ist, gel­te im übri­gen für den gesam­ten Bereich der VG Wörth. Den ers­ten Ter­min nutz­te nun der Wör­ther Senio­ren­bei­rat zu einem „Ken­nen­lern­ge­spräch“ zu dem der 1. Vor­sit­zen­de Kuni­bert Her­zing mit sei­ner Mit­ar­bei­te­rin und Bera­te­rin für den VG-Bereich Fr. Chris­ta Grun­del, erschie­nen war. 2. Bür­ger­meis­ter und Senio­ren­be­auf­trag­ter, Lud­wig Tho­ma freu­te sich, dass der Hos­piz­ver­ein nun „flä­chen­de­ckend“ die­ses Ange­bot der Betreu­ung, in einem sehr sen­si­blen und per­sön­li­chen Bereich, über­neh­me.

Man habe in Wörth mit unter­schied­li­chen Vor­trä­gen zu die­ser The­ma­tik und einer Not­fall­map­pe schon eine gewis­se Vor­ar­beit geleis­tet, aber kom­pe­ten­te Bera­tung sei immer  begrü­ßens- und wün­schens­wert, zumal sich im recht­li­chen Bereich immer wie­der klei­ne Ände­run­gen ergä­ben. Herr Her­zing freu­te sich über die­se Mög­lich­keit eines ers­ten Aus­tau­sches und kam auch gleich auf den Kern der Sache zu spre­chen. Im Prin­zip gehe es immer um eine Fra­ge, so Her­zing: Was wür­de ich wol­len, wenn ich für mich selbst nicht mehr selbst ent­schei­den kann. Dar­aus erge­be sich dann zwangs­läu­fig die Fra­ge nach Per­so­nen, zu denen man volls­tes Ver­trau­en habe, im eige­nen Sin­ne zu han­deln.

Fr. Grun­del ging dann im Ein­zel­nen kurz auf Begriff­lich­kei­ten ein. So sei es z. B. wich­tig zu wis­sen, dass eine Voll­macht sofort nach der Unter­schrift des Ver­fas­sers gül­tig sei, wäh­rend eine Betreu­ungs­ver­fü­gung erst über das Betreu­ungs­ge­richt gehe. Das Ver­fas­sen sol­cher Schrift­stü­cke sei im Übri­gen kein schnel­les The­ma am Früh­stücks­tisch, es bedarf gründ­li­cher Über­le­gun­gen und Bera­tun­gen, zu denen der Hos­piz­ver­ein sei­ne ehren­amt­li­che und ver­trau­li­che Hil­fe kos­ten­los anbie­te. Auf Wunsch und in Aus­nah­me­fäl­len kön­ne man ein Bera­tungs­ge­spräch auch zu Hau­se füh­ren.

Vor­sit­zen­der Her­zing stell­te dann ein neu­es Tätig­keits­feld des Hos­piz­ver­eins vor. Aus der Erfah­rung von vie­len Jah­ren der Betreu­ung Schwerst­kran­ker und deren Ange­hö­ri­gen bie­te man nun auch für Trau­ern­de ver­stärkt Hil­fe und Beglei­tung an. Im Übri­gen betrei­be man seit Bestehen eine akti­ve Netz­werk­ar­beit mit unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen