Kein Film­plot, aber eine Geschich­te für sich ist die Zusam­men­ar­beit des Café Isar­türl und des Hos­piz­ver­eins. In dem char­man­ten Lokal direkt an der Isar fei­er­te der Ver­ein bereits zum wie­der­hol­ten Male sein tra­di­tio­nel­les Früh­lings­fest im März — als Alter­na­ti­ve zu einer Weih­nachts­fei­er. Es war wie­der ein gelun­ge­nes Dan­ke­schön des Hos­piz­ver­eins Lands­hut an sei­ne  Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen und es begeis­ter­ten sowohl das exzel­len­te Menü als auch der net­te Ser­vice.

Als ein High­light des Fes­tes, das Vor­stand Kuni­bert Her­zing ger­ne zur Prä­sen­ta­ti­on von Neu­ig­kei­ten nutzt, stell­te er die­ses Jahr den neu­en pfif­fi­gen Film­clip des Hos­piz­ver­eins vor. Der Zei­chen­trick­film greift das The­ma Pati­en­ten­ver­fü­gung und Voll­macht auf amü­san­te Wei­se auf und erin­nert dar­an, dass es nie zu früh ist, sich dar­um Gedan­ken zu machen. „Wir haben lan­ge über­legt, ob und wie wir die­ses sper­ri­ge The­ma auf eine leich­te Wei­se ver­mit­teln kön­nen“, erklärt Her­zing. „Ich den­ke, mit Hil­fe der Lands­hu­ter Film­grup­pe LASPI­RE ist uns das gut gelun­gen“. Der Clip ist sofort im Kino­p­ti­kum und viel­leicht auch in ande­ren Lands­hu­ter Film­thea­tern zu sehen und er ist auch auf der Web­site des Hos­piz­ver­eins anzu­schau­en. Eben­falls für den direk­ten Draht zu den Lands­hu­ter Bür­ge­rIn­nen sorgt der neue, eige­ne Face­book-Auf­tritt, mit dem Her­zing vor allem auch jün­ge­re Men­schen zu errei­chen hofft. 

Wie das Café Isar­türl so gehört auch die Ehrung der lang­jäh­ri­gen Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen fest zum Pro­gramm des Früh­lings­fes­tes. Sie erzählt die Geschich­te von uner­müd­li­chem bür­ger­schaft­li­chem Enga­ge­ment. Vier Akti­ve wur­den für fünf Jah­re, zwei für zehn Jah­re sowie eine Hos­piz­be­glei­te­rin für 15 Jah­re akti­ven Dienst als Hos­piz­be­glei­te­rIn gewür­digt. Ein klei­nes Prä­sent, Urkun­de und Blu­men­gruß erhiel­ten vier Ehren­amt­li­che, die unglaub­li­che 20 Jah­re dabei sind, sich also seit Anbe­ginn des Ver­eins um die Beglei­tung der Lands­hu­te­rIn­nen küm­mern. Bei Han­nes Elas, fes­ter Mit­ar­bei­ter des Koor­di­na­to­ren-Teams, bedank­te sich Her­zing zusam­men mit sei­nem Vor­stands­kol­le­gen Richard Bechin­ger für fünf Jah­re, in denen er freund­lich und kom­pe­tent die über 85 Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen betreu­te und die Aus­bil­dung der neu­en Akti­ven beglei­te­te. „Wir dan­ken Han­nes dafür sehr und hof­fen, dass er uns noch lan­ge erhal­ten bleibt“, betont Her­zing.

Ein wun­der­schö­ner Abschluss für das „Früh­lings­er­wa­chen“ des Hos­piz­ver­eins bil­det – eben­falls schon Tra­di­ti­on — das „Mär­chen aus dem Kof­fer“. Geschich­ten­er­zäh­ler Kurt Leh­ner bezau­ber­te die Hos­piz­ver­eins­ak­ti­ven mit einem Mär­chen, das nach­denk­lich mach­te, aber auch ein gro­ßes Lächeln auf die Gesich­ter der Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen zau­ber­te.