11 neue Hospizbegleiter*innen

Jedes Jahr endet ein neuer Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter und ein neuer beginnt. Traditioneller Ort und Zeitpunkt, an dem der Hospizverein die neuen Kollegen in seinen Reihen willkommen heißt, ist das Herbstfest. Zehn Frauen und dem obligatorischen Quotenmann konnten die Vorstände Kunibert Herzing und Richard Bechinger dieses Jahr im Festsaal der Lebenshilfe gratulieren und für ihr großes Engagement danken: Beachtenswerte 85 Stunden an Freizeit haben die neuen Begleiter ehrenamtlich in ihre Ausbildung investiert und sind bereit, weitere Zeit und Engagement zu investieren. Auch in der Trauerbegleitung gab es Zuwachs: Die beiden Hospizbegleiterinnen Monika Scherer und Maria Kinauer haben die große Basisqualifikation zur Trauerbegleitung in München abgeschlossen.

„Jahr für Jahr erhalte ich hier die Bestätigung meiner festen Überzeugung: Das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen. Ich empfinde immer große Dankbarkeit, Respekt, aber ich bin auch ein Stück sprachlos vor so viel ehrenamtlicher Einsatzbereitschaft unserer inzwischen 96 aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleiter“, betont Herzing.

Alle Neuen haben auch schon einen Einsatzort in einem Seniorenheim gefunden, wo sie sich um alte Menschen und Sterbende kümmern werden.

Auch der nächste Grundkurs, der im Februar 2020 beginnt, ist bereits voll. Das freut Herzing ganz besonders, „denn wir haben eine Menge wichtiger Projekte für nächstes Jahr in der Planung, dafür brauchen wir alle Unterstützung, die wir kriegen können.“

Die einen kommen die anderen gehen. Sabine Haberberger hat sich nach über 10  jähriger Mitarbeit im Vorstand aus diesem verabschiedet. Sie wird dem Verein jedoch im Bereich der Vorsorge (u.a. Patientenverfügung) treu bleiben.