Ein erfolg­rei­cher Auftakt

Es heißt nicht umsonst, dass alles seine Zeit hat und braucht. Beim „ZiB“ – der „Zeit­in­ten­si­ven Betreu­ung im Pfle­ge­heim“ ist es nicht anders. Der Bedarf ist da und die Zeit ist reif, hier nach einer nie­der­schwel­li­gen Kri­sen­ver­sion nun in ein wis­sen­schaft­lich beglei­te­tes pal­lia­ti­ves Pro­jekt zu star­ten. Anfang Novem­ber war es im Zeug­haus so weit: Zusam­men mit allen Betei­lig­ten star­tete mit einer fei­er­li­chen Auf­takt­ver­an­stal­tung offi­zi­ell ein Pro­jekt, dass die pal­lia­tive Ver­sor­gung für schwer­kranke und ster­bende Bewoh­ner im Pfle­ge­heim, als auch die Wert­schät­zung und Mög­lich­kei­ten für die Pfle­ge­kräfte stärkt. Der Hos­piz­ver­ein Lands­hut hat, ana­log zu acht ande­ren Ver­ei­nen in Bay­ern, hier­für in Lands­hut in vier Pfle­ge­hei­men dort bereits tätige Pfle­ge­kräfte mit Pal­lia­tive Care-Erfah­rung zusätz­lich mit einem Mini­job ange­stellt. Diese von außen finan­zierte „ZiB-Zeit“ steht unab­hän­gig zur Regel­ver­sor­gung zur Ver­fü­gung. Geför­dert wird dies vom Baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­te­rium und unter­stützt von der Paula Kubit­schek-Vogel-Stif­tung. Ziel des Pro­jek­tes und der Stu­die ist eine Auf­nahme der „ZiB“-Leistung in die Regel­ver­sor­gung ist. Im Mat­thä­us­stift, St.Rita-Heim, St. Jodok-Stift und im AWO-Haus „Maria Dem­mel“ ist die Moti­va­tion groß. Ist es doch auch eine Chance der Pflege, zu zei­gen, was sie zu leis­ten ver­mag, wenn man ihr nur die nötige Zeit gibt. Und hier sind es oft schon Minu­ten, die so viel mehr Lebens- und Arbeits­qua­li­tät für Bewoh­ner und Per­so­nal ermög­li­chen. Und letz­te­res lässt Pfle­ge­kräfte Mut und Ener­gien schöp­fen, ihren Beruf gerne und lange auszuüben.