Ein großer Knoten mehr im HPVN LA

Noch unter der Federführung des bisherigen geschäftsführenden Vorsitzenden Holger Peters trat das Diakonische Werk Landshut dem Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Landshut HPVN LA bei.
Ureigene Aufgabe des Diakonischen Werks des Dekanats Landshut ist es, sich um alte, hochbetagte und kranke Menschen zu kümmern. Seit 1912 ist die Diakonie in der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege tätig und so gibt es auch in Stadt und Landkreis Landshut mit dem Matthäusstift, dem Johannisstift und dem Elisabethstift Einrichtungen der Seniorenhilfe. Auch einen ambulanten Pflegedienst betreibt das Diakonische Werk. Im Sinne der Ganzheitlichkeit gehört natürlich auch eine gute und gelungene Versorgung von sterbenden Menschen zum Selbstverständnis. Schaut man sich die Sterbezahlen in Deutschland an, sind nämlich etwa 30% der jährlichen Sterbefälle in den Seniorenheimen. Umfragen zufolge möchten rund 80% der Deutschen zuhause sterben. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist eben das Seniorenheim ihr zuhause. Wenn es dann ans Sterben geht, soll dies im gewohnten Umfeld ermöglicht werden.
Hier gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen fortzubilden und für dieses schwere Thema zu sensibilisieren.
Dies ist eines der Ziele des Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Landshut. Vor  mittlerweile gut zwei Jahren von der Stadt und dem Landkreis Landshut, der Stadt Vilsbiburg und den beiden ortsansässigen Hospizvereinen gegründet, geht es darum, alle an der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden zusammenzubringen, für Austausch und Fortbildungsangebote zu sorgen.
Kunibert Herzing, der als Netzwerkmoderator die Fäden zusammenhält, freut besonders, dass nun erstmals auch ein ambulanter Pflegedienst dem Netzwerk beigetreten ist. „Wenn ein großer Akteur der Seniorenarbeit, wie das Diakonische Werk dem HPVN Landshut beitritt, ist das ein großer Schritt zur weiteren Verbesserung der palliativen Versorgung in unserem Raum“. Auch die neue Geschäftsführung im Diakonischen Werk, Manuela Berghäuser sieht die Notwendigkeit einer Vernetzung: „Wir haben im Raum Landshut so viele gute Angebote zur palliativen Versorgung unserer Hochbetagten und Pflegebedürftigen. Da kann man gerne voneinander lernen. Wir wollen für die uns anvertrauten Menschen schließlich eine rundum gute und gelungene Betreuung bieten.“