Dokumentation

Kürzlich kam in der ARD die Dokumentation “Hirschhausen im Hospiz – wie das Ende gelingen kann”. In der Beschreibung des Beitrags heißt es: “Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben?” Diese Fragen stellt Eckart von Hirschhausen gleich zu Beginn seiner neuen Dokumentation. Im Medizinstudium lernt man wenig über den Umgang mit dem Tod. Und wenn man nicht gerade im persönlichen Umfeld damit konfrontiert wird, verdrängen wir gerne die Tatsache, dass alle Menschen sterblich sind. Eckart von Hirschhausen möchte herausfinden: Wie gelingt ein Leben, wenn einem die Endlichkeit bewusst ist; wenn man nur noch wenige Tage zu leben hat? Was wird einem da wichtig? Und müssen wir eigentlich Angst vor dem Sterben haben?

Um auf diese großen Fragen Antworten zu finden, verbringt Eckart von Hirschhausen zwei Tage in einem der ersten Hospize in Deutschland, St. Hildegard in Bochum. Er lernt Menschen kennen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er spricht mit ihnen, den Pflegenden, den Ärzten und den Ehrenamtlichen. Und er schweigt mit den Angehörigen, wenn sie Abschied nehmen müssen von einem geliebten Menschen.

Die Dokumentation gibts in der ARD Mediathek zum nachschauen.