Auch alte Menschen sterben!

Es ist nicht zu ver­leug­nen, dass die Begrif­fe »Pal­lia­tiv…« und »Hos­piz…« lan­ge Zeit
fast aus­schließ­lich mit Krebs­er­kran­kun­gen in Ver­bin­dung gebracht wur­den. Seit ca. 15
Jah­ren öff­net sich jedoch die Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung auch ande­ren Pati­en­ten­grup­pen.
Mit­te des Jah­res fand bereits ein Fach­tag in Lands­hut zum The­ma »Pal­lia­ti­ve
Ger­ia­trie — Leben und Ster­ben im Pfle­ge­heim« statt. Die­se Gedan­ken wol­len wir nun
bei den 4. Lands­hu­ter Hos­piz­ge­sprä­chen wei­ter­den­ken. Es geht um die Beson­der­hei­ten
der Betreu­ung von alten Men­schen am Lebens­en­de. Ab wann brau­chen sie eigent­lich
eine pal­lia­ti­ve Ver­sor­gung und wie kann die­se aus­se­hen, wenn z.B. die ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht mehr mög­lich ist? Die­se und ande­re Fra­gen wer­den wir ver­su­chen,
zusam­men mit dem Alten­pfle­ger und Bereichs­lei­ter Hos­piz und Pal­lia­ti­ve Ger­ia­trie im
Ber­li­ner UNIONHILFSWERK Dirk Mül­ler, sowie der Ärz­tin Annick Höhn, Ober­ärz­tin auf
der Akut­geria­trie des Kli­ni­kums Lands­hut, zu beant­wor­ten.