Letzte Lieder

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Am Son­ntag, den 21. Okto­ber präsen­tierte der Kün­stler und Jour­nal­ist Ste­fan Weiller in der Piuskirche Land­shut seine mul­ti­me­di­ale Lesung mit dem Titel „Let­zte Lieder“. Darin erzählt er von der Begeg­nung mit Ster­ben­den, welche ihm wenige Tage vor ihrem Tod von freudi­gen, berühren­den und trau­ri­gen Erfahrun­gen ihres Lebens berichteten. Ste­fan Weiller befragte die Men­schen nach ihrem Lebenslied — einem Musik- oder Gesangsstück, welch­es für sie zu Mot­to wer­den kon­nte und welch­es sie zu einem eigens zusam­mengestell­ten Konz­ert vorschla­gen kön­nten. Eine Fülle von ver­schiede­nen Stück­en sam­melte er dabei ein, von großar­ti­gen klas­sis­chen Kom­po­si­tio­nen über anrührende Kinder­lieder und nos­tal­gis­che Schlager der 70er, bis hin zum ein­fachen Knis­terg­eräusch eines Son­ntags­bratens — Melo­di­en des Lebens eben. Let­ztlich brachte es der Kün­stler mit seinen Inter­views auf den Punkt: Was gehört zu Dein­er Leben­squal­ität? Eine Frage nicht nur an die Ster­ben­den, son­dern auch an das Pub­likum. Ver­tieft wurde das The­ma im Anschluss durch eine Podi­ums­diskus­sion mit Eri­ka Bäumel, Lei­t­erin des Vils­biburg­er Hos­pizes. Das Buch „Let­zte Lieder“ ist dem­nächst in der Bücherei des Hos­pizvere­ins zu find­en und auszulei­hen.