Neue Trau­er­be­glei­ter

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Ver­gan­ge­ne Woche war es soweit: Elf Ehren­amt­li­che der Hos­piz­ver­ei­ne Lands­hut und Vils­bi­burg erhiel­ten ihr Zer­ti­fi­kat über die erfolg­rei­che Teil­nah­me am Qua­li­fi­zie­rungs­lehr­gang zur Trau­er­be­glei­tung. Erfah­re­ne Hos­piz­be­glei­te­rin­nen und Hos­piz­be­glei­ter konn­ten sich in 80 Unter­richts­ein­hei­ten, Abend- und Wochen­end­ver­an­stal­tun­gen wei­ter­bil­den las­sen. Im Auf­trag des Hos­piz­ver­eins Lands­hut schul­te das Münch­ner Insti­tut für Trau­er­päd­ago­gik (M.I.T.) die Ehren­amt­li­chen und befä­hig­te die­se somit zur Beglei­tung von Trau­ern­den. Die Trai­ne­rin­nen des Insti­tu­tes Rena­ta Bau­er-Meh­ren und Kari­na Kopp-Brein­lin­ger kamen dazu eigens zur Inhou­se-Schu­lung nach Lands­hut. The­men wie die Ein­ord­nung von Ver­lus­ter­fah­run­gen oder Trau­er­re­ak­tio­nen waren eben­so bedeut­sam, wie kom­pe­ten­te Gesprächs­füh­rung und das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen in ande­re Men­schen. Auch die Selbst­er­fah­rung nahm einen Platz ein, um die Teil­neh­men­den zu sen­si­bi­li­sie­ren, wie viel­schich­tig sich Ver­lust im Leben zei­gen kann und wel­chen Ein­fluss frü­he­re Erfah­run­gen auf das aktu­el­le Leben und Trau­ern haben kön­nen. Der ers­te Vor­sit­zen­de des Ver­eins Kuni­bert Her­zing beglück­wünsch­te die frisch­ge­ba­cke­nen Trau­er­be­glei­ter und über­reich­te als Zei­chen der Wert­schät­zung eine Rose.

In einer Zeit, in der Rück­sicht­nah­me nicht immer den Stel­len­wert ein­nimmt, der not­wen­dig wäre, setzt ihr ein Zei­chen der Acht­sam­keit für das The­ma Trau­er und für die Men­schen, die einen Ver­lust erfah­ren haben!

Kuni­bert Her­zing

Damit ver­stär­ken ab Herbst die neu­en Beglei­ter die bereits im Ein­satz ste­hen­den und erhö­hen die Zahl der akti­ven auf nun­mehr 25 Per­so­nen.

Im Lau­fe des Abends wur­de zudem dar­auf hin­ge­wie­sen, in wel­chem Rah­men der Ver­ein Trau­ern­den Beglei­tung anbie­ten kann. Von der kurz­fris­ti­gen Bera­tung in der aku­ten Ver­lus­ter­fah­rung und zeit­lich abge­steck­ten Ein­zel­be­glei­tun­gen, über offe­ne Grup­pen­an­ge­bo­te (Trau­Dich-Café, Trau­Dich-Treff) und einer fes­ten Trau­er­grup­pe, bis hin zum gemein­sa­men Besuch von Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen (Trau­Dich-Kul­tur), zeig­te sich die Viel­falt des Enga­ge­ments im Ver­ein. Kom­pe­ten­te Ehren­amt­li­che beglei­ten die Ange­bo­te unter­stützt durch haupt­amt­li­che Fach­kräf­te des Hos­piz­ver­ei­nes und leis­ten so wert­vol­le Arbeit für Men­schen in Trau­er. 

Wer als trau­ern­der Mensch Inter­es­se an der einen oder ande­ren Form vom Beglei­tung hat, kann sich ger­ne über die Mög­lich­kei­ten bei Koor­di­na­tor Franz Menzl (Tel. 0871/66635) infor­mier­ten oder ohne spe­zi­el­le Anmel­dung zu den in der Tages­pres­se und in den digi­ta­len Medi­en ange­kün­dig­ten Ver­an­stal­tun­gen kom­men. Egal wel­chen Alters, Welt­an­schau­ung oder Reli­gi­on, alle sind herz­lich will­kom­men!

Franz Menzl

Die nächs­ten Ter­mi­ne:

Trau­Dich-Café: Diens­tag, 14. August – 18.30 bis 20.30 Uhr, Thea­ter­stra­ße 61.

Trau­Dich-Treff: Mon­tag, 20. August – 18.00 bis 20.00 Uhr, Kli­ni­kum Ach­dorf