Netz­wer­ken in Vilsbiburg

Schon rein geo­gra­phisch ist die Stadt Vils­bi­burg eng mit der Hos­piz­ar­beit ver­bun­den. Steht doch seit nun­mehr gut zehn Jah­ren das erste nie­der­bay­ri­sche Hos­piz eben­dort. Aber nicht nur der Stand­ort zeigt die Bedeu­tung, die die Ver­sor­gung von schwerst­kran­ken und ster­ben­den Men­schen in Vils­bi­burg hat, ist die Stadt doch auch Grün­dungs­mit­glied im Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gungs­netz­werk Lands­hut (HPVN LA).

So war es dem Mode­ra­tor des Netz­werks, Kuni­bert Her­zing ein gro­ßes Anlie­gen, sich und die vie­len Ange­bote inner­halb des HPVN LA der neuen Bür­ger­meis­te­rin, Sibylle Ent­wistle vor­zu­stel­len. Dass dies erst ein gan­zes Jahr nach Amts­an­tritt gelang, war meh­ren Ter­min­ver­schie­bun­gen auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen im Rah­men der Coro­na­pan­de­mie geschuldet.

 

Sehr erfreut zeigte sich Sibylle Ent­wistle über die enge und gute Zusam­men­ar­beit der bei­den Hos­piz­ver­eine in Vils­bi­burg und Lands­hut und die viel­fäl­ti­gen Ange­bote, die so den Men­schen auf deren letz­ten Weg zur Ver­fü­gung ste­hen. Her­zing betonte wäh­rend des Gesprä­ches: „Nicht jeder Ster­bende braucht Hos­piz­be­glei­tung, aber jeder der Unter­stüt­zung braucht muss wis­sen, wel­che Hilfe es gibt und wie er dar­an­kommt“. So freute sich Bür­ger­meis­te­rin Ent­wistle über den vom HPVN LA in mitt­ler­weile drit­ter Auf­lage erschie­nen Weg­wei­ser zur Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung im Raum Landshut.

 

2017 von Stadt und Land­kreis Lands­hut, der Stadt Vils­bi­burg und den bei­den ansäs­si­gen Hos­piz­ver­ei­nen gegrün­det, hat sich das Netz­werk zur Auf­gabe gemacht, die Ver­sor­gung von schwerst­kran­ken und ster­ben­den Men­schen in der gesam­ten Region Lands­hut wei­ter zu stär­ken und auszubauen.