Spen­den statt Blumen

So schwer der Tod Ihres Man­nes für Mar­lies Sal­feld auch ist, so dachte sie anläss­lich sei­ner Beer­di­gung, doch auch daran, andere Hilfs­be­dürf­tige zu unter­stüt­zen. Statt Blu­men ans Grab Ihres Man­nes, Kurt Sal­feld zu brin­gen, bat die Witwe um Geld­spen­den zu Guns­ten des Hos­piz­ver­eins Landshut.

Kürz­lich über­reichte Mar­lies Sal­feld nun die Summe von € 320,- den bei­den Vor­sit­zen­den des Hos­piz­ver­eins, Kuni­bert Her­zing und Richard Bechin­ger. Dabei bestä­tigte Mar­lies Sal­feld auch die Erfah­run­gen im Hos­piz­ver­ein, wie viel belas­ten­der es gerade in die­sen Coro­na­zei­ten ist, einen gelieb­ten Men­schen zu Grabe tra­gen zu müs­sen, wenn keine Trau­er­feier statt­fin­den kann. Das Ver­ab­schie­den vom Ver­stor­be­nen kann nicht in gewohn­tem und gewünsch­tem Maße statt­fin­den, es darf nur eine begrenzte Zahl an Trau­er­gäs­ten kom­men und das erschwert die Trauer noch zusätz­lich. Auch aus die­sem Grunde ver­grö­ßert der Hos­piz­ver­ein Lands­hut seine Ange­bote zur Trau­er­be­glei­tung und Her­zing sicherte der Spen­de­rin zu, das Geld für die Trau­er­ar­beit zu verwenden.