Eine Ein­la­dung zum Früh­lings­fest weckt Erwar­tun­gen – auf Schnee­glöck­chen, For­sy­thi­en, Kro­kus­se und ers­te wär­men­de Son­nen­strah­len. Die­se Erwar­tun­gen wur­den in die­sem Jahr beim tra­di­tio­nel­len Früh­jahrs­emp­fang des Hos­piz­ver­eins Lands­hut lei­der nicht erfüllt: Die def­ti­gen Minus­gra­de letz­te Woche ver­lei­te­ten eher dazu eine war­me Strick­ja­cke mehr über zu zie­hen als den Ano­rak zu Hau­se zu las­sen. Aber das herz­li­che Dan­ke­schön an die ehren­amt­li­chen Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen für die vie­len geleis­te­ten Stun­den an Mit­ge­fühl und Küm­mern in Senio­ren­hei­men, im Hos­piz und in der Pal­lia­tiv­sta­ti­on oder bei den Fami­li­en zuhau­se machen die Käl­te mehr als wie­der wett. Ganz beson­de­ren Dank sprach Kuni­bert Her­zing, Vor­stand des Hos­piz­ver­eins, zwölf Hos­piz­hel­fe­rIn­nen für ihren Dienst über jeweils fünf, zehn, fünf­zehn und 20 lan­ge Jah­re aus.

Uns ist es beson­ders wich­tig, dass ihr euch in die­sem Ehren­amt trotz der schwe­ren Auf­ga­be wohl­fühlt. So legen wir gro­ßen Wert auf regel­mä­ßi­ge Super­vi­si­on und berei­ten auch heu­er wie­der eini­ge Ange­bo­te zur Selbst­pfle­ge. Denn die Ehren­amt­li­chen sind der Schatz des Hos­piz­ver­eins. So freut es uns natür­lich beson­ders, wenn wir die­sen Schät­zen zum Jubi­lä­um gra­tu­lie­ren und dan­ken kön­nen.

Kuni­bert Her­zing

Früh­lings­haft bunt begrüß­ten dann auch drin­nen Pri­meln und Nar­zis­sen, den rund 65 Gäs­ten über­reicht von den Mit­glie­dern des Vor­stands. Und auch das Team des Café Isar­türls, das seit fünf Jah­ren zum Früh­lings­fest bewir­tet, erwärm­te mit sei­nem Ita­li­en-Buf­fet Herz und Magen.

Als wei­te­ren Höhe­punkt des Fes­tes öff­ne­te wie­der unser Hos­piz-Geschich­ten­er­zäh­ler Kurz Leh­ner sei­nen Mär­chen­kof­fer und erzähl­te die wun­der­sa­me Geschich­te, wie Prin­zes­sin Leo­no­re sich den Mond wünsch­te. Die Moral von der Geschich­te lohnt für jeden, sie zu beher­zi­gen – das wis­sen gera­de Hos­piz­be­glei­te­rIn­nen: Man muss nur genau hin­schau­en und hin­hö­ren, um das klei­ne Glück zu fin­den.

Evi Hierl­mei­er