Es hat bere­its Tra­di­tion. Seit fünf Jahren lädt die Evan­ge­lis­che Altenheim­seel­sorge vom Dekanat Land­shut der Evan­ge­lisch-Lutherischen Kirche in Bay­ern alle haupt- und ehre­namtlichen Mitar­bei­t­erIn­nen der Land­shuter Seniorenein­rich­tun­gen anlässlich des „Inter­na­tionalen Tags der Pflege“ zu einem kul­turellen Event. Pre­miere hinge­gen hat­te heuer die Zusam­me­nar­beit mit dem Hos­pizvere­in Land­shut e.V., denn dies­mal wurde die Gäste gle­ich von zwei gast­geben­den Organ­i­sa­tio­nen ins The­ater gebeten.

120 Mitar­beit­er aus den Seniorenein­rich­tun­gen Land­shuts nah­men Platz im The­aterzelt, einges­timmt von einem Glas Sekt und wur­den begrüßt und bedankt von Nina Lubomier­s­ki, Altenheim­seel­sorg­erin und Kunib­ert Herz­ing, Vor­stand des Hos­pizvere­ins Land­shut: „Dieser gemein­same vergnügliche Abend soll ein kleines Dankeschön sein für Ihre anstren­gende, aber sehr wertvolle Arbeit, die Sie als Pflegekräfte in Senioren­heimen Land­shut tagtäglich für unsere Mit­bürg­erIn­nen ver­richt­en.“ Gle­ichzeit­ig bedank­ten sich die bei­den für die finanzielle Unter­stützung durch die Fir­ma Urzinger, die den Sek­temp­fang über­nom­men hat.

Wiener­lieder und Wiener Chan­sons – das sind oft iro­nis­che, leicht bösar­tige Lieder, manch­mal aber auch wun­der­schöne Liebe­serk­lärun­gen. Hugo Wiener, Georg Kreisler, Max Kut­tner heißen die  Kom­pon­is­ten, Chan­soniers, Kabaret­tis­ten, Pianis­ten, aus deren Werk eine umw­er­fende Katha­ri­na Elis­a­beth Kram vom Land­shuter Stadtthe­ater ein Pot­pour­ri aus schwarzem Wiener Humor den Gästen servierte. Vir­tu­os begleit­et von Bernd May­er am Klavier, der das Wien des 20.Jahrhunderts auch mit eini­gen Solo-Stück­en lebendig wer­den ließ.

Die Gäste erlebten einen wahrlich vergnüglichen Abend. Klas­sik­er wie das „Tauben­vergiften im Park“ gehörten eben­so dazu wie der „Vorderzahn“, den sich ein Wiener Vorstadt­mädeln sehn­lichst zum Geburt­stag wün­scht oder dem „Ben­jamin, ich hab nix anzuziehn“. Der Applaus und das Gelächter sprachen für sich und leise die bekan­nteren Melo­di­en mit sum­mend out­ete sich der eine oder andere der Gäste als Wien-Lieb­haber…