Palliativ-geriatrischer Beratungsdienst

Ziel des PGD ist es, ein selbstbestimmtes Sterben im Heim zu gewährleisten, unnötige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden.

Im Mittelpunkt steht die Beratung zu Entscheidungen bei fortgeschrittener Erkrankung und am Lebensende. Linderung von Beschwerden und das Treffen guter Entscheidungen im Sinne der Betroffenen. Gemeinsam werden Fragen geklärt wie:

  • Wie fühlt sich der Erkrankte, besonders bei Demenz, wohl und verstanden?
  • Welche Behandlung ist sinnvoll und verbessert die Lebensqualität?
  • Wie viel Essen und Trinken am Lebensende ist sinnvoll?
  • Was ist der (mutmaßliche) Wille des Betroffenen?
  • Gibt es einen Nofallplan, Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht?
  • Was brauchen An- und Zugehörige, um die Situation gut mitgehen zu können

Beratungen finden in der Einrichtung, im besten Fall mit den BewohnerInnen statt. Wir stehen aber auch allen Beteiligten in unseren Büroräumen oder am Telefon zur Verfügung.

Reichen einfache Beratungen nicht, kann auch in manchen Fällen eine ethische Fallbesprechung hilfreich sein, bei der alle Beteiligte einen Konflikt neutral moderiert von verschieden Seiten -im Sinne des Willens des Betroffenen- beleuchten.

Ergänzend hat der PGD auch immer im Blick, ob die Einbindung einer ehrenamtlichen Hospizbegleitung sinnvoll, oder welche Dienste des palliativen Netzwerks zusätzlich entlasten können.

Aktuell können wir diesen Dienst in folgenden Heimen anbieten: BRK Seniorenwohnsitz Hofberg, Hl. Geistspital mit Magdalenenheim und Curanum Landshut.

Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei und wird aktuell durch Spenden finanziert.