HospizbegleiterInnen besuchen Salzburg

Im Hospizverein Landshut e.V. stellte man sich die Frage, wie man sich anlässlich des 30-jährigen Jubiläums bei den Ehrenamtlichen für ihr großartiges Engagement bedanken könnte Schließlich sind die vielen Stunden, die die Hospiz- und Trauerbegleiter für schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen in Stadt und Landkreis ehrenamtlich und damit unentgeltlich da sind, jeden Dank wert.
Richard Bechinger, langjähriger 2. Vorsitzender im Hospizverein Landshut, und Koordinatorin Sylvia Khan übernahmen die Aufgabe, einen Ausflug zu organisieren. Schnell war das Ziel gefunden: Salzburg sollte es werden.
Maria Plain, ein Wallfahrtsort vor den Toren Salzburgs, war das erste Ziel der hospizlichen Reisegruppe. Mit den dortigen Benediktinermönchen wurde gar eine kleine Dankesfeier in der Wallfahrtskirche vereinbart. Werner Ehlen, Gründungsvorsitzender im Hospizverein, erzählte von der Idee, auch in Landshut einen Hospizverein zu gründen – vom ersten Infoabend bis hin zur Gründungsversammlung. Auch den weiteren Verlauf der Gründungsgeschichte des Hospizvereins schilderte Ehlen in sehr persönlichen Worten. Dem Ort und Anlass entsprechend wurde Ehlen dabei von Lisbeth Nitzl an der Querflöte begleitet.
Beim Mittagessen ergab sich die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch mit der Hospiz Bewegung Salzburg. Die Mitarbeiterin Astrid Leßmann berichtete über die Hospizarbeit in Österreich und die dortige Versorgung in Tageshospizen.
Natürlich durfte auch eine Stadtführung in Salzburg nicht fehlen und so erhielten die Ehrenamtlichen auf kurzweilige und lehrreiche Weise interessante Einblicke in die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Als Resümee fasste eine Hospizbegleiterin bei der Heimfahrt im Bus zusammen: „So einen schönen Tag organisiert ihr für uns. Da müssen ja wir uns bei euch bedanken.“

BU: Die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizbegleiter freut sich auf einen tollen Tag in Salzburg
Bild: Hospizverein Landshut e.V.