
Mit großer Freude blickt der Hospizverein Landshut auf einen besonderen Meilenstein in seiner Vereinsarbeit zurück: Zum ersten Mal haben MitarbeiterInnen nach einem eigenen Konzept eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Trauerbegleitung durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen.
Elf engagierte TeilnehmerInnen haben sich über sieben Monate hinweg intensiv mit den Themen Trauer, Verlust und Begleitung auseinandergesetzt. In insgesamt 80 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in vier thematische Module, wurden fundiertes Wissen über Trauerprozesse vermittelt, persönliche Reflexion angeregt und praxisnahe Gesprächskompetenzen geschult. Ergänzt wurde die Ausbildung durch regelmäßige Intervisionsgruppen, in denen die Inhalte vertieft und persönliche Erfahrungen ausgetauscht wurden.
Die Schulung wurde von den KoordinatorInnen Renate Clemens und Klaus Darlau geleitet. Sie entwickelten ein eigenes Ausbildungskonzept, das sich an den Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) orientiert.
Die hohe Nachfrage nach Trauerbegleitung zeigt, wie groß der gesellschaftliche Bedarf ist, Verluste nicht allein bewältigen zu müssen. Umso größer ist die Freude über die neu qualifizierten Ehrenamtlichen, die künftig in verschiedenen Projekten der Trauerbegleitung mitwirken werden.
Zum feierlichen Abschluss überreichte 1. Vorsitzender Kunibert Herzing persönlich die Zertifikate. In seiner Ansprache würdigte er das Engagement der Teilnehmenden und dankte ihnen herzlich für ihre Bereitschaft, sich dieser sensiblen Aufgabe zu widmen.
Foto: Maria Köhn
BU: Renate Clemens (Referentin), Teresa Hofbauer, Alina Fuchs, Cornelia Schindler, Sabine Berg, Barbara Frey, Yasmin Tarbiat, Veronika Hammel, Kunibert Herzing (1. Vorsitzender), Martina Haindl, Sonja Gaßner, Dagmar Schwenk, Holger Salfeld, Klaus Darlau (Referent)